BEMA Pharma Geschichte - Tradition verpflichtet

 

Im Jahr 1911 gründete der Apotheker Carl-Ludwig Herrmann in Breslau im heutigen Polen ein chemisches Laboratorium. Was damals in einem kleinen Labor mit der Entwicklung und Herstellung von Salben und Flüssigkeiten begann, entwickelte sich unter der Familie Schöning weiter und ist heute ein Unternehmen welches deutsche Qualitätsprodukte in Berlin verpackt und international vertreibt.

Die „BEMA Pharma GmbH“, deren Name sich aus den ersten Buchstaben des Stadtteiles BErlin MAriendorf zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte, den Erfolg und die Tradition der Unternehmer Carl-Ludwig Hermann , Richard Schöning und Werner Schöning weiterzuführen. 

1911 bis 1945

 

1911 - Der Apotheker Carl-Ludwig Herrmann (1884-1944) entwickelt in einem kleinen Labor in Breslau schmerzlindernde Salben und medizinische Badezusätze. Als erstes Produkt kommt "Novo-Pin", ein Franzbranntwein, auf den Markt. 

1913 - Anmeldung und Zulassung der Rheumasalbe "Fluopin" als Arzneimittel und als Marke.

1914 - Gründung der „Novopin-Fabrik Carl-Ludwig Herrmann“ sowie die Parfümerie „Belle Alliance Medizinisch kosmetische Präparate Carl-Ludwig Herrmann“  im Stadtteil Berlin Tempelhof 

1924 - Der Drogerist Richard Schöning tritt in das Unternehmen als Betriebsleiter ein. In dem gleichen Jahr wandelt Herr Herrmann die „Novopin-Fabrik Carl-Ludwig Herrmann“ in die Gesellschaft „Pharmacosma Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ um.

1925 - Richard Schöning bekommt die Gesamtprokura übertragen, welche Ihn berechtigt mit Herrn Herrmann das Unternehmen nach aussen zu vertreten.

Richard Schöning

1928 - Das Unternehmen zieht mit der Produktion nach Eichwalde in den Südwesten Berlins.

1930 - Erneuter Umzug aufgrund des starken Wachstums nach Berlin-Johannisthal auf den ehemaligen Flugplatz. Der Kaufmann Richard Wulff tritt als Prokurist in das Untermehmen ein.

1930 - Anmeldung und Zulassung des Franzbranntweines "Nervpin" als Arzneimittel und als Marke.

1933 - In Folge der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verläßt Carl-Ludwig Herrmann Berlin und Deutschland. Herr Herrmann übernimmt das internationale Geschäft. Die Prokuristen Richard Schöning und Richard Wulff führen die Geschäfte in Deutschland fort.

1936 - Richard Schöning und Richard Wulff werden Gesellschafter und leiten das Unternehmen als Geschäftsführer.

1937 - Umwandlung der „Pharmacosma Gesellschaft mit beschränkter Haftung“  in die offene Handelsgesellschaft „Novopin-Fabrik Schöning & Wulf“.  

1945 bis 2014

 

1945 - Nach Kriegsende zieht das Unternehmen aus dem Berliner Stadtteil Johannisthal in den Berliner Stadtteil Treptow, um dort die Produktion fortzuführen. Richard Schöning führt die Geschäfte als alleiniger Geschäftsführer fort.

1949 - Die „Novopin-Fabrik-Schöning & Wulf“ in der damaligen sowjetischen Besatzungszone wird enteignet und in den „VEB-Volkseigenen Betrieb Dr. Hugo Remmler“ eingegliedert.

1951 - Anmeldung und Zulassung des Franzbranntwein "Pinalcol" als Arzneimittel und als Marke.

1952 - Anmeldung und Zulassung der Erkältungssalbe "Mentholon" als Arzneimittel und als Marke.

1955 - Richard Schöning gründet die "OHG Richard Schöning" und investiert in einen neuen Produktionsstandort in der Porschestraße 22/ 24.

1960 - Die "OHG Richard Schöning" nimmt nach dem Neubau des Produktionsgebäudes die Herstellung von Franzbranntweinen, Salben und medizinischen Badezusätzen wieder auf.

 

1970 - Erweiterung der Produktion durch den Neubau eines drei-stöckigen Produktions- und Verwaltungsgebäudes.

1974 - Werner Schöning übernimmt die Geschäftsführung der OHG Richard Schöning".

Werner Schöning

1983 - Umbenennung des Familienunternehmens "OHG Richard Schöning" in „Richard Schöning Pharmazeutische Präparate GmbH“.

1999 - Der Unternehmer Ernst Strätling übernimmt mehrheitlich die Anteile der  „Richard Schöning Pharmazeutische Präparate GmbH“.

2010 - Eine Investorengruppe übernimmt mehrheitlich die Anteile der  „Richard Schöning Pharmazeutische Präparate GmbH“.

 

2014 bis heute

 

2014 - Die BEMA Pharma GmbH übernimmt das Unternehmen  „Richard Schöning Pharmazeutische Präparate GmbH“

2016 - Zulassung von PantoBEM und AtorBEM als Arzneimittel und Marke.

2016 - Sanierung und Umbau des Gebäudes für die Sekundärverpackung von pharmazeutischen Produkten.